Von Indien nach Silicon Valley- Die faustischen New-Ager

   

Im vergangenen Dezember ist Richard Alpert, auch bekannt als Ram Das, gestorben. In den 60’er Jahren war er die rechte Hand von LSD-Forscher Timothy Leary, bevor er sich, dem Drogen-Hype überdrüssig, auf eine lange Indienreise begab. Dort traf er auf seinen Guru, Neem Karoli Baba. Nach seiner Rückkehr in die USA widmete sich Alpert der Verbreitung der Lehren seines Gurus. Mit Erfolg: Steve Jobs, Marc Zuckerberg, Googlegründer Larry Page, e-bay Gründer Jeffrey Skoll- sie alle traten die abenteuerliche Pilgerreise zum Ashram am Fuße des Himalaya an. Doch welche Vision einer besseren Welt entwickelten die IT-Pioniere und Apologeten der Counterculture? Zeugen Datenkraken, Impfprogramme, Environmentalism, Transhumanismus etc. von einem wahrhaftigen, spirituellen Fortschritt, oder eher einem Ego-und Machttrip? Und so wurde New-Age zum Opium für die Generation der 60’er, mit dem verklärten Esalen-Institut als Hauptquartier. Ganz im Sinne der altbekannten Strippenzieher wie Aldous Huxley, dessen Großvater schon Darwins Bulldogge genannt wurde.

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