Regimechange – Die Blaupause für Revolutionen

   

Ein klassischer Spielzug im Grand Chess Game der Geostrategen ist der Tausch von Figuren, der Regime Change. Wie sieht der Modus Operandi aus, wenn Staaten oder Regierungen den Plänen der Oligarchie im Weg stehen? Jugoslawien, Kirgisien, Arabischer Frühling, Maidan, Venezuela etc.- es gibt viele Beispiele aus jüngerer Zeit, wo Gewalt und Unruhen von Außen angeheizt oder gar ausgelöst wurden. Wir blicken genauer auf die rumänische Revolution vom Dezember 1989. In einer viel zu wenig beachteten TV-Doku von Susanne Brandstätter aus dem Jahr 2004 berichten Geheimdienstler, Politiker und Dissidenten in erstaunlicher Offenheit, wie man damals eine gewaltsame Revolution in dem unter Nicolai Ceaucescu erstarrten Land auslöste. Fremdgesteuerte Oppositionelle, Propaganda und Desinformation internationaler Medien und NGO’s, Ausbildung und Einschleusung subversiver Elemente, bis hin zum Einsatz von Spezialeinheiten und Scharfschützen wird hier das ganze Register des geostrategischen Hitman offengelegt. Während normalerweise um einen Regimechange ein Narrativ vom genuinen Volksaufstand gestrickt und alles andere als Verschwörungstheorie abgetan wird, wird im Falle Rumänien die Einmischung klar zugegeben. Schließlich ging es gegen Ceaucescu, und der „musste weg“, wie sich alle einig waren. So wird das Muster einer unmenschlichen und sich über das Recht stellenden Geopolitik deutlich. Link zur erwähnten Doku: https://www.youtube.com/watch?v=jR1eRtHNqpI

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