Hollywood Hills – Wiege der okkulten Popkultur

   

Laurel Canyon – Frank Stoner geht in die Swinging Sixties, das Jahrzehnt der großen Illusionen. Quasi über Nacht etablierte sich rund um den Laurel Canyon in den Hollywood Hills ein Zentrum der Musikindustrie, welches die Popkultur für immer veränderte. Wie aus dem Nichts kamen ab Mitte der 60’er Musiker aus dem ganzen Land nach L.A. , gründeten neue Bands und einen neuen Sound, revolutionierten die Mode, etablierten einen neuen Lifestyle, freien Umgang mit Sex und Drogen in der wiederbelebten Clubszene auf dem Sunset Strip.
Die“ Hippie-Generation“ war geboren.

Doch was wie eine Revolution von unten wirkt, stellt sich bei genauerem Hinsehen als eine vom tiefen Staat inszenierte Gegenkultur dar. Und was nach außen wie love & peace scheint, entpuppt sich als ein Geflecht von Geheimdiensten, dem militärisch-industriellen Komplex und elitären Familien.

 

 

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3 Kommentare

  • Robert Lange
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    Vielen Dank für Deine Arbeit Frank.

    Hier noch ein weiterer interessanter Aspekt, der die Beziehung von Hollywood und Militär sehr gut verdeutlicht.
    Wernher von Braun ist in 3 Walt Disney Filmen aufgetreten und hat dort seine Theorien erklärt.

    Filme:
    Man in Space (1955)
    Man and the Moon (1955)
    Mars and Beyond (1957)

    Link: https://www.youtube.com/watch?v=8zcU85O82XE

    LG Robert

  • Christian
    Reply

    Hallo Frank,
    Wie du, bin auch ich fasziniert von dieser Gegenkultur, Hippie Bewegung der 60er jahre und die Zeit zwischen 1965-1970 ist für mich eine der kreativsten Phasen der Rock und Popmusik.
    Die Byrds waren eine meiner ersten Lieblingsbands nach den Beatles und haben wirklich den perfekten Soundtrack für die Counterculture abgeliefert mit u.a. den Alben Fifth Dimension ( 1966 ) und Younger than Yesterday ( 1966 )
    Die Hochzeit der L.A ( Sunset Strip ) Hippie Rock und Pop Szene währte ja im Grunde nur etwa 3 Jahre, von 1965 – 1967 und danach begann die Szene sich zu verändern und etwas Radikaler zu werden und nach 1969 mit all den Ereignissen um die Tate / La Bianca Morde, bedeutete das letztendlich den Tod für die Hippiebewegung und das End der Counterculture, obwohl diese noch etwa bis 1974 andauerte.
    Bis etwa vor 2 jahren war mir gar nicht bewußt, das es da eine Verbindung zum militärischen Komplex od. MK Ultra gegeben hat und das die Hippiebewegung vielleicht initiiert worden war.
    Ja, es ist wirklich schon sehr seltsam das daß alles kein Zufall gewesen sein soll, aber ich denke es steckt in allem ein fünkchen Warheit und David Mac Gowran könnte schon Recht mit seinen Behauptungen haben, wer weis !
    Ich war bisher immer der Meinung, das es halt mit den Byrds und den Doors ( 1965 ) angefangen hat und als man merkte, das diese Bands plötzlich Erfolg hatten mit dem was sie machten, gründeten sich in der Folge der Zeit immer mehr Bands und der Folk-Rock war geboren.
    Die Byrds waren im Grunde keine Hippie Band, aber die Mamas & Papas könnte man wohl als erste Band dieser Bewegung bezeichnen und ihr erster Hit “ California Dreamin “ ( 1965 ) war seiner Zeit doch schon etwas vorraus.
    Es gibt da eine sogenannte Death List des laurel Canyon und es ist schon sehr verwunderlich und auch erschreckend, das allein in den Jahren 1969-1980 40 Todesfälle unter der lauren Canyon Prominenz zu verzeichnen ist und das macht durchaus nachdenklich und zeigte, das diese Terrain in dem man sich aufhielt, weitaus gefährlicher war als man meinen könnte.
    Doch diese Äre hat bei weitem etwas viel wichtigeres hervorgebracht und das war diese wunderbare Musik und die leute, ohne dies gar nicht möglich gewesen wäre und das zählt doch und sonst nichts und vieles davon wirkt Heute noch so frisch wie damals und das macht doch spaß.

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