Green Deal vs. Brexit

   

Zwei spannende Themen dominierten die Nachrichten der letzten Woche, der historische Wahlsieg der Tories in UK und die, möglicherweise auch historische, Green-Deal-Rede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula V.d.Leyen. Der britische Premier Boris Johnson gewann die absolute Mehrheit im Parlament mit dem einfachen Slogan „Get Brexit done“. Der britische Wähler hat entschieden und das Referndum nochmal bestärkt, UK wird die EU verlassen und seine wirtschaftlichen und politischen Interessen wieder selbst in die Hand nehmen. Demgegenüber kündigte V.d.Leyen für die EU ein historisches Reformprogramm an. Der Billionen schwere Green Deal soll die komplette europäische Wirtschaft umbauen, mit dem vorgeblichen Ziel, Europa klimaneutral zu machen. Dahinter verbirgt sich die Hoffnung, durch das Erschaffen neuer Märkte den drohenden Crash noch etwas zu verzögern. Doch kommen Sorgen auf, dass sich mit dem Green Deal auf der Skala von Rechts-und Sozialpolitik die Gewichte noch mehr hin zu Zentralismus und Kollektivismus verschieben. Garniert wird das ganze von V.d. Leyens Europas-Mann-auf-dem-Mond-Rhetorik. Hohn oder Größenwahn?

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